Kreative Köpfe prägen die Wissenskultur der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Mehr als 35.000 Mitarbeitende und Studierende aus über 120 Nationen stellen sich tagtäglich den Herausforderungen von Wissenschaft und Forschung, Studium und Lehre, Kunst und Kultur. Im gemeinsamen Forschen und Studieren, Leben und Arbeiten auf dem Campus vereint, machen diese Menschen die Universität erfolgreich. Ihnen die hierzu nötigen Freiräume zu garantieren, gehört zum Selbstverständnis der JGU – im Sinne ihres Namensgebers und gemäß ihres Mottos „The Gutenberg Spirit: Moving Minds – Crossing Boundaries“.
Das Gutenberg-Netzwerk verbindet Ehemalige, Partner und Freunde der JGU untereinander und mit den Menschen, die heute in Mainz studieren, lehren, forschen und arbeiten. Die JGU schafft damit eine lebendige, generationenübergreifende Gemeinschaft, von der alle ein Leben lang profitieren.
Die JGU unterstützt und begleitet Forschung, Lehre und Transfer in ihren zehn Fachbereichen und an zwei künstlerischen Hochschulen. Dies geschieht in 13 zentralen Einrichtungen, elf Dezernaten und Abteilungen der zentralen Verwaltung sowie in den Stabsstellen des Präsidiums.
Partizipation und Hochschulautonomie verwirklichen sich über die zentralen Organe der Universität: Senat, Hochschulrat und Präsidium. Über gesamtuniversitäre und dezentrale Wahlen sowie Gremien können alle Mitglieder der JGU an Entwicklung und Gestaltung mitwirken.
Die Zentrale Verwaltung versteht sich als dienstleistende Einrichtung. Sie unterstützt und fördert die Beschäftigten der Universität bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Forschung, Lehre und wissenschaftlicher Weiterbildung. Die verschiedenen Dezernate und Abteilungen finden Sie unter www.verwaltung.uni-mainz.de .
- FB 01: Katholische Theologie und Evangelische Theologie
- FB 02: Sozialwissenschaften, Medien und Sport
- FB 03: Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
- FB 04: Universitätsmedizin
- FB 05: Philosophie und Philologie
- FB 06: Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft
- FB 07: Geschichts- und Kulturwissenschaften
- FB 08: Physik, Mathematik und Informatik
- FB 09: Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
- FB 10: Biologie
- Hochschule für Musik
- Kunsthochschule Mainz
- Collegium musicum
- Forschungsreaktor TRIGA Mainz
- Gutenberg Forschungskolleg (GFK)
- Gutenberg Graduate School of the Humanities and Social Sciences (GSHS)
- Gutenberg Lehrkolleg (GLK)
- Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK)
- Internationales Studien- und Sprachenkolleg (ISSK)
- Studium generale
- Universitätsbibliothek (UB)
- Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV)
- Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
- Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ)
- Zentrum für Wissenstransfer und Weiterbildung (ZWW)
Die JGU setzt in der Forschung auf eine klare Schwerpunktbildung, die in regelmäßigen Abständen überprüft und angepasst wird. Dabei nutzt sie ihre fachliche Vielfalt als Volluniversität, um in einem wettbewerblichen und qualitätsgeleiteten Verfahren interdisziplinäre und innovative Bereiche zu identifizieren, die dann gezielt gefördert werden. Zurzeit ist das Forschungsprofil der JGU insbesondere durch die folgenden Spitzenbereiche gekennzeichnet:
- die Teilchen- und Hadronenphysik mit dem Exzellenzcluster PRISMA+,
- die Materialwissenschaften mit der Quantentechnologie,
- die nachhaltige Chemie und die Polymerchemie,
- die Lebenswissenschaften und die translationale Medizin.
Mit ihrer Schwerpunktbildung in der Forschung erfüllt die JGU eine der wesentlichen Voraussetzungen für ihre internationale Konkurrenzfähigkeit und ist damit sehr erfolgreich. Federführend bei der Schwerpunktbildung ist das Gutenberg Forschungskolleg, dessen Leitungsgremium aus exzellenten Forschenden der JGU und ihrer außeruniversitären Partnerinstitute besteht.
In der Teilchenphysik ist die JGU weltweit führend. Bestätigt wurde ihre internationale Spitzenstellung in diesem Forschungsfeld unter anderem durch die Auszeichnung des Forschungsverbunds PRISMA++ (Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter) als Exzellenzcluster im Jahr 2025.
Mit der Forschungsinitiative unterstützt das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium die JGU gezielt im nationalen und internationalen Wettbewerb um Fördermittel, Spitzenforschende sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs. Zurzeit fördert es 12 Verbundprojekte der Universität mit insgesamt bis zu 9,4 Millionen Euro pro Jahr. Diese Projekte repräsentieren neben anderen Einrichtungen, wie dem Exzellenzcluster PRISMA+, die Spitzenforschung der Universität.
Die Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft ist eine der Grundlagen für die stetige Verbesserung der JGU. Mit Partnern in Mainz und der Umgebung, darunter die forschenden Unternehmen BioNTech und Boehringer Ingelheim, kooperiert sie in der Mainzer Wissenschaftsallianz. Mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt bildet sie die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) und mit acht Partneruniversitäten im europäischen Ausland das von der EU geförderte Hochschulnetzwerk der FORTHEM-Alliance.
Als internationaler Ort des Forschens ist die JGU der Grenzüberschreitung zwischen den Nationen und Kulturen in besonderer Weise verpflichtet. Das ist in ihrem Leitbild und ihrem Strategiekonzept festgeschrieben und spiegelt sich in ihren starken Auslandsbeziehungen wider. Die internationale Arbeit ihrer Wissenschaftler*innen wird durch ein Netzwerk von rund 150 Kooperationen mit Partnerhochschulen auf allen Kontinenten unterstützt.
Die JGU unterstützt ihren wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs durch vielfältige Förder- und Weiterbildungsangebote sowie Beratung für Karriereziele innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Eine umfassende Übersicht über die entsprechenden Leistungen bietet das Webportal des Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK), die zentrale Einrichtung für den wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs der JGU.
Die JGU versteht sich als integraler Bestandteil der Gesellschaft, mit der sie eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet, und sieht im Wissensaustausch mit ihr eine zentrale Aufgabe. Als offene Universität hat sie ein vielfältiges Spektrum an Transferaktivitäten entwickelt, das vom klassischen Technologietransfer über ein breites Angebot zur beruflichen Weiterbildung bis zu zahlreichen PUSH-Formaten (Public Understanding of Science and Humanities) reicht. In der wissenschaftlichen Praxis unterstützt sie zahlreiche Aktivitäten im Bereich Open Science.
Aktive Unterstützung bei Kooperationsvorhaben der JGU mit Unternehmen und anderen Partnern außerhalb der Wissenschaft sowie bei der Verwertung schutzrechtsfähiger wissenschaftlicher Ergebnisse leistet die Abteilung Forschung und Technologietransfer. Unterstützung für angehende Gründer*innen bietet das Startup Center der JGU, das Mitglied des hochschulübergreifenden Gründungsbüros Mainz ist.
Für das außeruniversitäre Publikum besonders in und um Mainz bietet die JGU ein facettenreiches Portfolio der Wissensvermittlung: Neben eigenen Formaten wie der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur, den Veranstaltungen des Studium generale oder der Reihe „Physik im Theater“ sowie digitalen Angeboten wie dem JGU-Magazin und dem Forschungspodcast „Minds of Mainz“ beteiligt sich die Universität am jährlichen Wissenschaftsmarkt und anderen populärwissenschaftlichen Formaten der Mainzer Wissenschaftsallianz sowie der städtischen Kampagne „Wissen im Herzen“.
Die Abteilung Forschung und Technologietransfer der JGU bietet deren Wissenschaftler*innen umfassende Beratung. Sie unterstützt bei der Suche nach Fördermöglichkeiten, vermittelt Anschubfinanzierungen, begleitet Antragsstellungen und berät zum Forschungsdatenmanagement. Sie hilft beim Erstellen von Kooperationsverträgen, informiert über Patentierungs- und Lizenzierungsverfahren, kümmert sich um die schutzrechtliche Abwicklung von Diensterfindungen und ist Ansprechpartnerin bei Ideen zur Unternehmensgründung.
Open Science fördert die Zugänglichkeit, Nachvollziehbarkeit und Nachnutzung wissenschaftlicher Arbeit und ermöglicht eine gesellschaftliche Teilhabe an Forschung.
Die JGU fühlt sich dem Open-Access-Gedanken verpflichtet und unterstützt nationale und internationale Initiativen für einen freien Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ihr Bekenntnis zu einer offenen Wissenschaft zeigt sich in zahlreichen ihrer Maßnahmen wie ihrem Open-Access-Repositorium (Gutenberg Open Science), der Finanzierung von Open-Access-Publikationen sowie zahlreichen weiteren Angeboten und Outreach-Formaten zu Aspekten einer offenen Wissenschaftspraxis. Die JGU ist zudem Mitglied im Verein Nationale Forschungsdateninfrastruktur.
An der JGU stehen die Studierenden im Zentrum, in all ihrer Diversität. Wer hier studiert, kann sich im eigenen Studiengang gut aufgehoben fühlen und ist individuell betreut. Von Studienwahl und Bewerbung über Einschreibung und Kursbelegung, Auslandssemester und Prüfungsanmeldung bis hin zu Abschluss und Start ins Berufsleben – jede dieser Phasen begleitet die JGU mit einem umfangreichen professionellen Service- und Beratungsangebot. Darüber hinaus sichert die wissenschaftliche Weiterbildung die Möglichkeit des lebenslangen Lernens.
Die JGU bildet ihre Studierenden zu weltoffenen, verantwortungsvollen Global Citizens aus und wertschätzt Internationalität wie Interkulturalität in Forschung, Studium und Lehre. Gelebte Kooperationen mit vielfältigen gemeinsamen Studienangeboten gehören zum Kern ihres akademischen Selbstverständnisses – im regionalen Verbund der Rhein-Main-Universitäten (RMU) wie in ihren internationalen Partnerschaften, etwa der Europäischen Universitätsallianz FORTHEM.
Die JGU macht ernst mit der Gleichwertigkeit von Forschung und Lehre. Für ihre Lehrstrategie und die Entwicklung innovativer Modelle und Lehrangebote ist sie vielfach prämiert – unter anderem mit dem „Genius loci Preis für Lehrexzellenz“.
Die JGU sucht die besten und passenden Köpfe für die Universität und setzt dabei auf professionelle und transparente Personalauswahl. Stets im Fokus stehen Vielfalt und Chancengleichheit: In der Förderung und Wertschätzung der individuellen Kompetenzen und Talente all ihrer Mitglieder sieht sie Chance und Bereicherung. Mit diesem klaren Commitment zu einer diversitätsorientierten Universitätskultur schafft sie ein motivierendes Umfeld, das Arbeitszufriedenheit fördert und die Beschäftigten in die Lage versetzt, ihren Beitrag zur Erreichung der Ziele der Universität leisten zu können.
Zentrale Studienberatung (ZSB)
Mit einem Studium hängen viele Fragen zusammen. Nutzen Sie die Informationsangebote unserer Zentralen Studienberatung und besuchen Sie unsere Website. Im Studierenden Service Center finden Sie Ansprechpartner*innen, die Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen können. Schauen Sie einfach zur offenen Sprechstunde am Infodesk vorbei.
Studierenden Service Center
Allgemeine Kurzauskünfte, Bewerbungs- und Zulassungsverfahren, Annahme und Ausgabe von Anträgen, internationale Zulassung – kurzum alles zur Studierendenadministration gehört zum Studierendenservice.
Zentrale Studienberatung (ZSB)
Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK)
Forschung und Technologietransfer (FT)
Die Zentrale Verwaltung versteht sich als dienstleistende Einrichtung. Sie unterstützt und fördert die Beschäftigten der Universität bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Forschung, Lehre und wissenschaftlicher Weiterbildung. Die verschiedenen Abteilungen finden Sie unter www.verwaltung.uni-mainz.de.
Bereich Universitätsförderung und Alumni
Sie haben hier studiert, gelehrt, geforscht oder waren in anderen Zusammenhängen an der JGU tätig? Melden Sie sich kostenfrei im Gutenberg-Netzwerk an und halten Sie Verbindung!
Bereich Universitätsförderung und Alumni
Die JGU bietet Privatpersonen sowie Unternehmen, Institutionen und Stiftungen viele Möglichkeiten, ihre Verbundenheit mit der Universität auszudrücken – in Projektkooperationen, Spenden, Stiftungen oder einem Testament zugunsten der JGU.
Forschung und Technologietransfer (FT)
Deutschlandstipendium
Das Team des Referats Kommunikation und Medien im Dezernat COM – Kommunikation, Marketing und Universitätsförderung – informiert über das aktuelle Geschehen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – in Wissenschaft und Forschung, Studium und Lehre, wissenschaftlicher Weiterbildung und kulturellem Leben.
Für allgemeine Anfragen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit richten Sie sich bitte einfach per E-Mail an presse@uni-mainz.de.